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47. SEPM-Kamingespräch

Protokoll vom 11. Oktober 2018

Am 11. Oktober 2018 fand unser 47. Kamingespräch unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Jens Pöppelbuß und Herrn Dr. Luis Barrantes statt. Die Besonderheit an diesem Kamingespräch lag darin, dass es als Abschlussveranstaltung der Einführungswoche unserer neuen SEPM-Studierenden angesiedelt war. Als Gäste konnten wir diesmal die ehemaligen Absolventen des Studiengang Sales Engineering and Product Management Kevin Masakidi von der ArianeGroup, Kevin Schwarz von der Amprion GmbH und Jonas Kohnen von der CHEP Deutschland GmbH begrüßen.

Den Auftakt des Kamingesprächs machte unser Studiengangsleiter Herr Prof. Dr. Pöppelbuß indem er die neuen Studierenden begrüßte und nach einer kurzen Einführung in die Veranstaltung als Moderator agierte. Anschließend stellten sich die Gäste zunächst vor und erzählten etwas über ihren bisherigen Werdegang.

Kevin Masakidi, M.Sc. arbeitet als Supply Manager der Ariane 5/6 bei der ArianeGroup, die bis zum Jahre 2017 noch als Airbus Safran Launchers bekannt war. Die Ariane Group ist ein Gemeinschaftsunternehmen des europäischen Luft- und Raumfahrtunternehmens AirbusGroup und des französischen Konzerns Safran mit seinen drei Kerngeschäftsbereichen: Luft- und Raumfahrt (Antriebssysteme und Ausrüstung), Verteidigung und Sicherheit, das mit dem Ziel der Entwicklung und Herstellung der Rakete
„Ariane 6“ zum 01. Januar 2015 gegründet wurde. Sitz des Unternehmens ist Issy-Les-Moulineaux bei Paris. Als Supply Manager ist er innerhalb der Entwicklung speziell für einen Lieferanten zuständig. Dabei koordiniert er nicht nur, sondern ist außerdem verantwortlich für die korrekte Entwicklung, Produktion und Lieferung der Produkte. Beschreiben würde er seinen Job als Supply Manager als „Schaltzentrale zwischen Engineering, Management, Quality und Controlling“, da er u.a. Dinge wie das Lastenheft, Payment Milestone Plans und Logistikpläne selbst aushandelt und anfertigt. Die Fähigkeit mehrere Sprachen auf gutem Niveau zu beherrschen, ist hierbei laut Herrn Masakidi von hoher Bedeutung. Ein großer Vorteil für den Einstieg ins Unternehmen war insbesondere seine Leidenschaft für Luft- und Raumfahrt. Die zusätzlichen Sprachkenntnisse, die er durch seine zwei Muttersprachen, deutsch und französisch, mitbrachte waren für ihn zudem hinsichtlich des Kontakts zum Sitz des Unternehmens in Paris ein toller Bonus.

Kevin Schwarz, M.Sc. agiert als Referent der Unternehmensentwicklung bei der Amprion GmbH. Die Amprion GmbH mit Sitz in Dortmund ist ein deutscher Übertragungsnetzbetreiber. Das Unternehmen betreibt das mit knapp 11.000 km Stromkreislänge größte Hochspannungs-Stromnetz in Deutschland. Es erstreckt sich über die sieben westdeutschen Bundesländer. In Dortmund, am Systemführungsstandort in Brauweiler und an weiteren über 30 regionalen Betriebsstandorten beschäftigt Amprion etwa 1250 Mitarbeiter. Als Student hat er damals neben seinem Studium als wissenschaftlicher Mitarbeiter an unserem Lehrstuhl für Industrial Sales Engineering mitgewirkt und war als Werkstudent bei der heutigen innogy SE tätig. Bei seiner Arbeit als Referent Unternehmensentwicklung hilft ihm neben den Inhalten die ihm im während des Studiums nähergebracht wurden besonders die Erfahrungen die er nebenbei erhalten konnte.

Jonas Kohnen, B.Sc. arbeitet als Business Developer für Zentral Europa bei der CHEP Deutschland GmbH. CHEP verwaltet, wartet, transportiert und liefert mehr als 300 Millionen Ladungsträger, die gemeinsam von Zulieferern, Herstellern, Distributoren und Einzelhändlern verwendet und wiederverwendet werden. Seit 60 Jahren stärken sie Supply Chains unter anderem mit hochwertigen Ladungsträgern, besserer Vernetzung, weniger Transporten, weniger Lagerbedarf und erreichen höhere Effizienz durch Standardisierung der Förderwege ihrer Kunden. Als Business Developer agiert er in seinem Unternehmen als Vertriebsingenieur mit strategischer Ausrichtung und ist dabei nicht zuletzt zuständig für die Akquise von neuen sowie die Pflege von bereits bestehenden Kunden. Bei der Neukundengewinnung benutzt er unter anderem Internetportale, um potentielle Kunden sowie Informationen über diese zu ermitteln und betonte hierbei wie wichtig es ist sich mit anderen Menschen zu vernetzen. Die Fähigkeit Kontakte zu knüpfen und danach auch weiterhin zu halten ist eine eminente Voraussetzung für den Beruf eines Vertriebsingenieurs. 

Nun hatten die Studierenden die Möglichkeit eigene Fragen an die Gäste zu stellen. Da die Studierenden sich großteils am Anfang ihres Studiums befinden, drehten sich viele der Fragen um die Bedeutung von Erfahrungen neben sowie guter Noten während des Studiums, um Jobchancen und wie so oft um zu erwartendes Gehalt im späteren Beruf. Unter den Gästen bestand bei der Beantwortung der dazu gestellten Fragen stets der allgemeine Konsens, dass Fremdsprachenkenntnisse, besonders die englische Sprache enorm wichtig im späteren Berufsleben sowie bei der Berufsfindung sind, Noten auch im mittleren Bereich noch gut bei den Unternehmen ankommen, besonders wenn man nebenbei noch berufliche oder sogar Erfahrungen im Ausland sammeln konnte, aber man sich die Freude am Leben bei alledem auch nicht nehmen lassen sollte, der Studiengang SEPM selbst birgt bereits ausgezeichnete Perspektiven.

Im Anschluss an das Kamingespräch gingen wir gemeinsam zum SEPM-Grillabend unserer Fachschaft und ließen dort bei Würstchen und heißen sowie kalten Getränken den Abend ausklingen.

Wir danken unseren Referenten für die interessanten Gespräche und hoffen darauf und bald wieder zu sehen! Unseren Studierenden wünschen wir einen erfolgreichen Abschluss des laufenden Semesters und weiterhin viel Erfolg im Studium!