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52. SEPM-Kamingespräch

Zu unserem 52. Kamingespräch am Montag den 04.05.2020 durften wir wir neben den Mitarbeitenden und Studierenden der Fakultät Maschinenbau auch Mirko Vollmer,

 Mirko Vollmer, EPC Key Account Manager bei John Crane willkommen heißen. Nach einer herzlichen Begrüßung durch Dr. Barrantes, der das Kamingespräch moderierte, stellte sich der Referent vor. Das Kamingespräch fand bedingt durch Corona diesmal online auf Zoom im Rahmen der Veranstaltung „Vertriebs- und Technologiemanagement“ statt.

Mirko Vollmer ist Absolvent des Studiengangs SEPM und beendete diesen 2008 mit dem Bachelor of Science. Anschließend war er als Trainee bei der Flowserve tätig. Nach einer kurzen Tätigkeit als Application Engineer war er dort als Sales Engineer tätig und konnte von dort zum Sales Manager und schließlich zum Senior Sales Engineer aufsteigen. Im Anschluss war er zwei Jahre Selbstständig, bevor er seine jetzige Position als EPC (Engineering, Procurement, Construction) Key Account Manager bei John Crane antrat.

Im Anschluss begann Herr Vollmer von seiner Tätigkeit und den Auswirklungen der aktuellen Corona Situation zu berichten. Diese wirke sich bisher noch nicht maßgeblich auf John Crane aus, auch wenn dies für die Zukunft noch erwartet wird. Daher sei zurzeit auch noch niemand bei John Crane in Kurzarbeit. Für Herrn Vollmer konkret bedeutet Corona aber auch dass er mehr Arbeit im Büroumfeld macht als sonst. Seine Tätigkeit verlangt normalerweise, dass er von Dienstag bis Donnerstag unterwegs ist. Dabei geht es generell um langjährige Beziehungspflege, seine Rolle ist sehr divers und zielt auch viel auf interkulturellen Austausch ab. Herr Vollmer erzählt, dass ihm dabei im Berufsalltag ständig ehemalige Kommilitonen begegnen. Zu seinen Aufgaben gehören ebenfalls die Kunden und Wettbewerbsanalyse.  Herr Vollmer unterstreicht die Bedeutung von Excel als Tool für alles, da häufig Kundendaten im CRM System nicht richtig gepflegt werden und so oft nicht die ausreichende Konsistenz und Qualität aufweisen. So kann es passieren, dass Kunden mehrfach angelegt werden, oder ähnliches. Die Nutzung von Excel kann in solchen Fällen helfen, die Daten für sich selbst zu ordnen. Im Bereich der Kunden- und Wettbewerbsanalyse beschreibt Herr Vollmer, dass es extrem wichtig ist, dem Kunden wirklich zuzuhören und immer auch die Auswirkungen zu bedenken, die gewissen Situationen auf den Kunden haben. Außerdem ist Nachfragen beim Kunden ein sehr wichtiger Faktor, um diesen einzubeziehen und wichtige, relevante Informationen zu gewinnen.

Nachdem Herr Vollmer von seiner Tätigkeit berichtet hatte, wurden einige Fragen gestellt. Auf die Frage, ob sich die Corona Situation auf die Digitalisierung des Vertriebs auswirken würde, antwortete er, dass dies sicher helfen würde, allein durch die zwangsläufige Nutzung bedingt durch diese aktuelle Situation. Darüber hinaus wurden noch einige Fragen zur Kundenanalyse gestellt woraufhin Herr Vollmer betonte, dass es wichtig sei, die Strategie beim Kunden nicht auf eine Person aufzubauen, sondern diese breiter aufzustellen. Dazu betonte er die Relevanz von Situation beispielsweise an der Kaffeemaschine oder auf dem Weg zum Meetingraum um Informationen zum Beispiel über die Kundenzufriedenheit zu erhalten. Als Antwort auf die letzte Frage zur Nutzung von Xing oder LinkedIn im Berufsalltag betonte Herr Vollmer die Bedeutung von LinkedIn bei der täglichen Arbeit, zum Finden von Ansprechpartnern und Folgen von wichtigen Unternehmen.

Zum Schluss des Kamingesprächs bedankte Dr. Barrantes sich bei dem Referenten für die dargebotenen Einblicke in die Unternehmenspraxis und die vielfältigen Antworten.